Aktuelles
Neues vom Wildgehege Waldshut
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Bitte kein Brot und kein Müll in die Gehege
Großes Anliegen! Leider kommt es immer wieder vor, dass Besucher des Wildgeheges verschimmeltes Brot in die Gehege werfen. Das macht die Tiere ernsthaft krank und erfordert medizinische Betreuung. Tödlich kann der auch oft hineingeworfene Müll enden. Erst letzte Woche konnte dem Zuchthirschen im Dammwildgehege in letzter Sekunde ein Luftballon aus dem Maul herausgezogen werden. Hätte er diesen verschluckt wäre er wahrscheinlich verendet. Bitte achtet alle auf die Gesundheit der Tiere und werft keinen Müll in die Gehege. Wir bitten auch den aufmerksamen Gast sich beim Pfleger des Wildgeheges zu melden, sollte er was im Gehege entdecken, was da nicht rein gehört. Die Tiere werden es ihnen danken! Fotos und Infos: Klaus Powroznik
Das obere Schwarzwildgehege wird renaturiert
Mancher Besucher des Wildgeheges wird sich anlässlich eines Besuches fragen, was wohl am oberen Schwarzwildgehege geschieht. Zäune, Betonpfosten und Hütten sind dem Bagger zum Opfer gefallen, und riesige Baumwurzeln türmen sich auf. Bagger und 2 große Laster der Firma Schleith sind pausenlos im Einsatz , bringen das abgebaute Material in die Deponie und auf dem Rückweg Auffüllmaterial ins Gehege. Warum dieser Aufwand? Über fünf Jahrzehnte haben sich Generationen von Wildschweinen in diesem Gehege, das übrigens beim Aufbau des Wildgeheges das erste war, aufgehalten und vor allem mit ihren gestreiften Frischlingen die Besucher erfreut. Nun muss das Gehege gründlich renaturiert werden, denn die Wildschweine ließen „keinen Stein auf dem anderen“.. Wenn alles fertig ist, soll eine andere Wildart in dem tierschutz- und artgerecht gestalteten Gehege beheimatet werden, die dem Besucher sicherlich viel Freude bereiten wird.
Die Wildschweine sollen zukünftig nur noch im unteren naturnah und großzügig gestalteten Gehege unterhalb der Steinböcke bewundert werden können. Die Baumaßnahmen und die Neugestaltung werden Zeit in Anspruch nehmen und viel Geld kosten. Wir laden die Bevölkerung ein, die Maßnahme bei ihren Besuchen zu begleiten und mit Spenden die Finanzierung zu unterstützen.

